Fahrräder für Flüchtlinge

gemeinsam Fahrräder sammeln, reparieren, übergeben, instandhalten, Radtrainings machen

Ich habe in den letzten Jahren einige Projekte  im Bereich "Fahrräder für Flüchtlinge" initiiert und begleitet. Es gab einige Erfolge und auch ein paar Probleme. Die Grundsätze der Arbeit bleiben natürlich dieselben: 

<<<<<Am Ende sollen alle glücklich sein: GeberInnen, ReparateurInnen und EmpfängerInnen.
Der ganze Prozess ist ziemlich komplex: Sammmeln, Lagern, Reparieren, Verteilen, Instandhalten, Verkehrs- und Fahrtraining. Deshalb ist ein klares Konzept wichtig.
Flüchtlinge sollen von Anfang einbezogen sein. Der entstehende Kontakt zwischen den Menschen ist das eigentliche Ziel.
Grundsatz: Das Fahrrad ist nicht nur ein billiges sondern auch sehr schnelles und breit einsetzbares Mobilitätsmittel im alltäglichen Gebrauch.>>>>>>>>

Konkret gibt es eine Kooperation zwischen mir und dem Bewohnerservice Schallmoos/Salzburg. Immer wieder bin ich dort um mit vor allem Jugendlichen gemeinsam zu "schrauben". Die SozialarbeiterInnen des Bewohnerservices haben durch Sprachkurse und Sozialberatungen Kontakt zu den Flüchtlingseinrichtungen im Bezirk. Der Kontakt zu den Flüchtlingen ist sehr direkt und längerfristiger als dies durch einen Besuch von mir sein kann. Das ist wichtig. 

Es gibt immer wieder Initiativen zur Durchführung von Radkursen für Frauen und Mädchen, die ich bei der Zurverfügungstellung von Rädern unterstütze. Es zeigt sich, dass es gut ist, wenn es Orte gibt an denen Menschen zusammenkommen können um Räder zu reparieren. Daran sollte weitergearbeitet werden.